Auf dem Weg zu einem interdisziplinären Zentrum für Friedens- und Konfliktforschung in Bayern

Forschungsprogramm – Deutungskämpfe im Übergang

Alte, vermeintlich überwundene Konflikte wirken oftmals fort und entfachen „neue“ Konflikte. Menschen streiten dabei um die Deutung der Vergangenheit, Normen für das gegenwärtige Zusammenleben und Visionen für die Zukunft.

Diese Auseinandersetzungen analysieren wir im Forschungsverbund „Deutungskämpfe im Übergang“ – sei es mit Blick auf Vergangenheitsbewältigung, die Erschaffung einer Friedensordnung nach Krieg oder Wertewandel in der internationalen Politik.

Übergeordnetes Ziel ist zugleich, ein Bayerisches Zentrum für Friedens- und Konfliktforschung zu erschaffen. Das Zentrum wird den regionalen und interdisziplinären Austausch fördern und Forschende der Friedens- und Konfliktforschung in Bayern nachhaltig vernetzen. So soll das politische und gesellschaftliche Potenzial dieses Forschungsfeldes für die Region und darüber hinaus gestärkt werden.

Der Forschungsverbund bringt Wissenschaftler*innen der Universitäten Augsburg, Bayreuth und Erlangen-Nürnberg sowie des Institut für Zeitgeschichte München−Berlin zusammen.

Die gemeinsame Leitfrage ist, unter welchen Bedingungen Deutungskämpfe zum Frieden beitragen. Im Mittelpunkt stehen damit drängende Herausforderungen unserer Zeit. Diese manifestieren sich u.a. in Debatten um (Kolonial-)Geschichte, Erinnerung und universelle Rechte und Diversität.

Themenbereiche

Deutungskämpfe im Übergang

Aktuelles – Kommende Veranstaltungen

Die großen Herausforderungen des noch jungen Jahrtausends werden geprägt durch Konflikte, die oft Folge, aber […]

Foto-Nachweise: Stop the war coalition von Chris Beckett (CC BY-NC-ND 2.0); Hiroshima von Jan Sändig, Deutungskämpfe im Übergang; Diversität/Regenbogenflagge von Benson Kua (CC BY-SA 2.0)